Freitag, 21. Juli 2017





Es erwachen immer mehr durch die Aufstiegsenergien und die damit verbundenen Symptome zeigen sich derzeit besonders heftig, da die Energien rasant steigen und dies wird in den nächsten 2 Monaten auf diesem Level so bleiben. Nachfolgend beschreibe ich Symptome dieser Zeit, deren Auftreten nun besonders häufig vorkommen und mit denen ich mich auch sehr auseinandersetzen muss. Es ist auch eine Zeit, wo man verstärkt alte Gewohnheiten loslassen muss, um sich neu zu strukturieren.

Brennen  ist ein Ausdruck des immer sensibler werdenden Körpers, da er immer mehr Licht erhält, die DNA wird transformiert. Der Reinigungsprozess läuft auf Hochtouren und die Verbrennung von Fremdenergien, Giften und äusseren Einflüssen an sich ist Höchstleistung für den Körper und zeigt sich darum auch im Brennen auf verschiedenen Ebenen. 

Nachfolgend beschreibe ich für Euch die für die kommende Zeit besonders häufig auftretenden Symptome, um aufkommende Unsicherheiten zu beseitigen. Es ist nicht leicht, wenn der Körper Zeichen setzt, die wir vllt. nicht deuten können. Ich hoffe, mit dem Beschriebenen einige beruhigen zu können, die evtl. keinen Grund für einige körperliche  Beschwerden erkennen können und unsicher sind, ob diese mit den Aufstiegsenergien zu erklären sind. 

1. Brennen beim Wasserlassen, obwohl keine Bakterien nachweisbar sind 

2. Wandernde brennende Schmerzen am ganzen Körper, besonders Gelenke, Nacken, Wirbelsäule, Kopf, Kiefergegend. Können mit Picksern begleitet sein. Natürlich auch weiterhin Stechen, Ziehen usw.

3. Plötzliche Überempfindlichkeit der Haut auf bestimmte Substanzen, die man bislang ganz normal vertragen hat. Das Empfinden auf der Haut selbst kommt einem anders vor. Hautveränderungen, z.B. starke Trockenheit oder das Gegenteil, plötzlich fettende Haut, können innerhalb einiger Wochen abwechselnd auftreten. Unerklärliche leichte Ausschläge, die kommen und gehen, sind meist harmloser Art. 
Beispiel: Ich vertrage als Sonnenanbeter, der immer sehr lange Sonnenbäder, war diese noch so brennend heiss, aushalten konnte. Das geht seit 2 Wochen nicht mehr! Es fühlt sich an, als läge ich in Brennesseln. 

4. Verdauung: Wer derzeit Sodbrennen verspürt, obwohl er so speist wie sonst auch, sollte genauestens prüfen, was dies ausgelöst hat. Es ist ein Anzeichen dafür, dass dies für den Körper nicht mehr erträglich ist.  Die Zellen unseres Körpers rebellieren immer mehr auf alles Unnartürliche, seien es Konservierungsstoffe o.ä. und schwer verdauliche Nahrung. Diese automatische entgiftende Reaktion des Körpers zeigt sich in häufigerem Stuhlgang und vermehrtem plötzlichen Durchfall-Anfällen, die nur mit einmaligem Stuhlgang einhergehen können. Übelkeit kommt immer wieder zwischendurch auf, während der Körper versucht, die Giftstoffe zu verarbeiten und loszuwerden. 
Das Brennen kann auch im Mund, gerne auch Augen auftreten und verschwindet genauso schnell wie es gekommen ist von selbst wieder. Die Mundecken sind oft eingerissen, heilen aber schneller als sonst. Es kann passieren, dass man morgens eine aufgerissene Mundecke hat, die bereits abends wieder geschlossen ist. Auch im Rachenraum können Aphten erscheinen.

Zudem

5. Schweißausbrüche: Das Verarbeiten, reinigen und entgiften, das Transformieren der Zellen an sich zeigt sich durch plötzliche Schweißausbrüche. Die Hitze treibt das Schwitzen an und schwemmt alles Unerwünschte über die Hautporen und Drüsen aus. 

6. Immer wieder auftretender Schwindel. Diesen verspüre ich meist dann, wenn die Energien einen besonders starken Schub aufzeigen. Hierbei kann es auch zu Schiffschaukel-Feeling im Kopf kommen, selbst im Liegen.

7. Lichtblitze wie bei Migräne, aber ohne Kopfschmerzen, erscheinen in deinem Auge. Ich habe sehr oft Anfälle von ca. 20-30 Minuten, während derer ich wie durch einen kleinen mittigen Tunnel sehen kann und die Ränder sind total verschwommen und in ständiger Bewegung. Es bleibt wirklich nur ein kleiner Kreis, durch den ich sehen kann. Zuvor beginnt es mit einem wabbernden Sehen, was das Sehen fast unmöglich macht. Nicht erschrecken, das geht vorbei. Auch kann sich das Sehen entweder verschärfen oder plötzlich verschlechtern. Das geschieht zumeist stundenweise. 
Wer bereits ganz kurze (Sekundenbruchteil)  Lichtsäulen seitlich von sich erblicken durfte, nahm für einen Bruchteil einer Sekunde eine andere Dimensionsebene wahr. Ein Zeichen dafür,  in diesem Moment in einem hochschwingenden Zustand zu sein.

8. Das passiert eher selten, aber kann für jemand, der nicht weiss, was passiert, erschreckend sein. Egal, in welcher Lage man sich gerade befindet, es gibt plötzlich für eine 100.ste Sekunde ein Black-out. Es ist so, als  sei man kurz abgeschaltet worden, anders kann ich das nicht beschreiben. Als ich dies das erste mal hatte, hat mich das geängstigt. Man denkt sofort an Hirnschlag oder so. Aber mittlerweile weiss ich, dass dies mit meinem Erwachungszustand zusammenhängt, weil es mir in einem Channeling gesagt wurde. Es ist sowas wie ein Kurzschluss, ausgelöst durch bestimmte Nervenkanäle, die sich ja auch in Transformation befinden.

9. Schlafprobleme sind keine Seltenheit. Der Körper braucht viel Ruhe, um sich zu regenerieren und anzupassen. Deshalb gibt es bei starken Schüben fast immer auch starke Müdigkeitsattacken. Sie können einen ganz plötzlich überfallen, aber auch einige Stunden später wieder weg sein. An einigen Tagen hat man das Gefühl, man wird überhaupt nicht mehr wach.

10. Der Körper fühlt sich an, als  sei man durch die Mangel gedreht worden, obwohl man sich kaum bewegt hat. Wie Muskelkater und einem bleiernen Gefühl in allen Gliedern wie bei einer Grippe. Auch das kann stundenweise, aber meistens doch eher tagelang auftreten. 

11. Nicht wundern, wenn jetzt ständig ein Auge zuckt oder überhaupt am ganzen Körper an verschiedenen Stellen Muskelzuckungen auftreten. Auch das ist ein Zeichen einer Reaktion auf die auf uns einfliessenden Schwingungen hoher Frequenzen.

12. Vibrieren am ganzen Körper oder auch nur in bestimmten Regionen.

13. Bezüglich der elektromagnetischen Strahlen durch das Erdmagnetfeld, welches aufsteigt, können wir auch immer wieder mit elektrischen Haaren konfrontiert werden. Ihr kennt das, wenn die Haare hinfliegen, wo sie nicht hin sollen...


Wer ganz plötzlich einen lauten Knall oder ein lautes kurzes Geräusch in seinem Inneren hört..also in seinem Kopf...auch dies ist normal und zeigt nur, dass hellhörende Sinne aktiviert werden. Das gleiche gilt für überraschende innere Bilder, die nur kurz erscheinen und auf die man selbst keinerlei Einfluss hatte und sich wundert, warum man das vor seinem geistigen Auge auftauchen sah. Hier ist der visuelle Sinn angetriggert.  Ich erwähne dies hier nicht als Symptom, sondern es ist eine Begleiterscheinung, wie viele andere auch, die uns durch die vermehrte Lichtaufnahme immer offener für die unsichtbaren Sinne macht und uns  geschenkt werden. Alle spirituellen Gaben verstärken sich oder zeigen sich erstmals, umso höher wir schwingen. Das Erwachen mag an einigen Stellen körperlich, mental und besonders psychisch sehr anstrengend sein, aber bereits während des Aufstiegs erhalten wir vieles geschenkt, was uns erinnern läßt, wer wir wirklich sind: wundervolle Seelen aus Liebe mit allen Fähigkeiten Gottes in einem von uns selbst ausgesuchten Körper.

Wie man am besten mit den Symptomen umgehen kann, liegt in einer gewissen Einfachheit. Ich empfehle jedem, seine eigenen Schwingungen zu erhöhen, um sich besser an die einfliessenden Frequenzen anpassen zu können. Wie ihr das macht, könnt ihr hier auf meinem Blog nachlesen, ich hatte einen entsprechenden Beitrag verfasst. Ausserdem ist das Element Wasser besonders geeignet, mit den Energien, die  wie Strom zu sehen sind, umzugehen. Wasser trinken, baden, schwimmen, sich mit Wasser umgeben etc. ist eines der einfachsten Mittel, um die starken Energien besser zu integrieren. Stress meiden und viel ruhen gehört hoch dazu. Bei allem steht eines über alles: das ist das Urvertrauen, denn umso höher das Vertrauen zu sich, zu Gott und zum Leben ist, umso leichter kann man das Erwachen erfahren bishin zur Erleuchtung, da dann jegliche Angst und Sorge überflüssig ist und man alles so annimmt, wie es ist, ohne es zu hinterfragen. Diese innere Ruhe und Ausgeglichenheit wünsche ich jedem...auch mir, die ich leider sehr leidenschaflich manch eigenes Leid schaffe durch aufkommende Zweifel. Aber nur hin und wieder...ich arbeite dran.
Meine Lieben, ich wünsche Euch alles was ich mir selbst wünsche und noch mehr...kommt gut durch die nächste Zeit und freut Euch, dass ihr Teil eines Geschehens auf Erden seid, welches es so noch nie gegeben hat. 


Nachtrag: Die Resonanz auf diesen Beitrag ist binnen kurzer Zeit sehr groß, was mich freut und mir zeigt, wieviele sich in meinen Beschreibungen wiederfinden. Viele fragen, was man speziell noch tun kann, um mit den Energien besser umgehen zu können. Für diejenigen, die noch ausführlichere Informationen wünschen, möchte ich mein Buch "Lichtkörpersymptome erkennen und heilen" empfehlen. Hier beschreibe ich ausführlich aufkommende Symptome, meine eigenen Erfahrungen und gebe mit Hilfe der Geistwelt Ratschläge zur Selbsthilfe weiter.

Auf meiner Facebook-Seite findet ihr Beiträge zum Thema. 
https://www.facebook.com/susamitengel/




























Samstag, 15. Juli 2017


Erfahre Dein astrologisches Grundmuster



Ich beschreibe hier kurz die zwölf durch die Planeten bestimmten Lebensprinzipien der Seele, die energetische Prägung  der inkarnierten Seele für einen Lebensabschnitt auf Erden.
Die Herrscher-Planeten dieser zwölf  Sternzeichen symbolisieren die energetische Schwingungsfrequenz und verkörpern die Dimensionen der Erfahrung. Die Zeichen stellen die fundamentalen Energiemuster dar, sie zeigen die Qualität der Erfahrung. Die Planeten sind den Elementen zugeordnet: Feuer, Luft, Erde, Wasser und sind die Energiesubstanz  der Erfahrung.

Feuerelement  (Widder, Löwe, Schütze): 
Aktives warmes Lebensprinzip, zeigt sich mutig, begeisterungsfähig mit Bedürfnis nach Selbstausdruck. Energieerhöhung  durch Arbeiten für visionäre Ziele

Widder (Herrscherplanet Mars):  Wille 
Zeichen des Neubeginns und des Anfangs im Lebensprozess. 
Die Kraft liegt im Instinktiven, schöpferische Energie für neue Aufgaben
Instinkte bringen den Weg der Erfahrung, dieser führt zur Seele.
Ist hier um herauszufinden, was wir wirklich sind, was funktioniert und was nicht.
Motto: "Ich bin"

Löwe (Herrscherplanet Sonne): Macht
Der göttliche Auftrag lautet: Verwirkliche Dich selbst.Freude am Leben.
Entfaltung des inneren Machtprinzips, Aufmerksamkeit ist Balsam des Egos
Es regiert das Herz und der Großmut und Einsatz für andere
Erfolg entsteht durch die Kreation von etwas, daß die anderen brauchen.
Motto: "Ich will"

Schütze (Herrscherplanet Jupiter): Verständnis
Jeder Mensch glaubt irgendetwas. Man kann nicht nichts glauben.
Jeder muß seine Wahrheit für sich selbst herausfinden bei der Sinnsuche
Optimismus und positives Denken erleichtert das Sein.
Idealismus stärkt Glaube und Lebens-Philosophien
Motto: "Ich sehe"


Luftelement (Wassermann, Zwillinge, Waage): 
Wahrnehmung, Denken und Kommunikation, zeigt sich in Ideen, Gedankenaustausch und abstrakten Vorstellungen, Neugierde. Energieerhöhung durch sozialen Einsatz und geistiges Wachstum

Wassermann (Herrscherplanet Uranus): Altruismus
Individuelle Impulse sind der Motor für alle Veränderungen in Systemen 
Rebellion ist die Befreiung von unnatürlicher Einengung.
Gruppeninstinkt, Kameradschaft und Freundschaft sind Lebenselixier
Exzentrische Individualität mit Experimentierfreude und sozialer Kompetenz
Motto: "Ich weiß"

Zwilling (Herrscherplanet Merkur): Einheit
Wissensdurst, Lernbegierde und Bildung ist Nahrung für die Seele
Vielfalt des Lebens wünscht Ausdruck (Gedanken in Schrift und Sprache)
Dinge von beiden Seiten betrachten
Wissen ist nicht verstehen, Entscheiden ist nicht einfach
Motto: "Ich denke"

Waage (Herrscherplanet Venus): Gleichgewicht
Erkennen des Selbst  im Spiegel der anderen.
Erfüllung in Partnerschaft,  Geben und Nehmen muß im Gleichgewicht sein
Gerechtigkeit für alle, alle Lebensformen und Bedürfnisse sind gleichwertig
Die Liebe ist das Kind der Freiheit.
Motto: "Ich gleiche aus"


Erdelement (Steinbock, Stier, Jungfrau): 
Steht für Struktur und Formen, praktische Tätigkeiten, die auf materieller Ebene sichern und verbessern . Energieerhöhung durch Beschäftigung mit Materie , rationale technische Anwendung

Stier (Herrscherplanet Venus): Kraft
Zweckgerichtete Entschlossenheit und Kraft
Emotionale und materielle Sicherheit als wichtigste Leitlinie
Aber Leben ist auch zum Genießen da, Freude daran zieht an, was benötigt wird
Überlebensinstinkt zeigt Grenzen und Selbstschutz
Besitzinstinkt und Festhalten
Motto: "Ich  habe"

Jungfrau (Herrscherplanet Merkur): Verantwortung
Arbeit ist das Salz des Lebens, die Realität ist der einzige Prüfstein
Der Geist kontrolliert die Materie
Wertschätzung des Ichs über Pflichterfüllung, Tüchtigkeit und Ordnung 
Die Analyse von Krisen führt zu Selbsterkenntnis
Motto: "Ich analysiere"


Steinbock (Herrscherplanet Saturn): Ausdauer
Reife bringt Wissen, Wachstum und Sicherheit und Unabhängigkeit
Methodisches Vorgehen,Beständigkeit, Organisation und System als Leitfaden
Respekt ist, jemandem das Recht zugestehen, so zu sein, wie er ist.
Vernunft ist oberstes Gebot, Emotionen sind unkalkulierbar
Motto: "Ich gebrauche"

Wasserelement  (Krebs, Skorpion, Fische): 
Symbolisiert die Empfindung, Gefühl als heilendes Prinzip und äussert sich in Empathie und Einfühlungsvermögen in andere. Energieerhöhung durch intensive emotionale Erfahrungen und Kontakte mit vertrauten Menschen

Krebs  (Herrscherplanet Mond): Aufnahme/Empfang
Beschützer- und Abwehrinstinkte, innere Geborgenheit als Sinnsuche
Sich selbst erfahren durch Emotionen. Gefühle prägen das Selbstbild.
Unbeständige Gefühle und emotionale Realitäten erkennen
Nur wer sich selbst gut nährt, kann andere nähren.
Motto: "Ich fühle"

Skorpion (Herrscherplanet Pluto): Transformation
Die Seele konfrontiert uns über die Polarität mit ihrem eigenen Bedürfnis nach Verwandlung.
Alles Verlangen kommt aus der Seele
Man muß loslassen, was sich überlebt hat
Emotionaler Antrieb, starker Sexualtrieb und Begierden  
Geheimnisse müssen behütet werden
Motto: "Ich begehre"

Fische (Herrscherplanet Neptun): Verzicht
Alles ist schon da, es muß nur verwirklicht werden, Träume kreieren Realität
Natürliche Gaben der Spiritualität leben oder in Illusionen schwelgen
Es gibt viele Versuchungen am Wegesrand
Vertrauen ist der Anfang und das Ende aller Dinge.
Mit Opferbereitschaft, Verzicht, Hingabe und Selbstlosigkeit Liebe leben
Motto: "Ich glaube"
























Freitag, 30. Juni 2017




Wer dem Ruf seiner Seele folgt, lebt ein erfüllteres Leben. Um also herauszufinden, ob man diesem Ruf wirklich folgt, braucht man nur in sein Inneres zu sehen. Wer ein zufriedenes und ausgefülltes Leben führt, seine Vorlieben, Talente und Wünsche realisiert, wird kein Bedürfnis nach einem anderen Leben oder einer anderen Tätigkeit haben. Dies gilt natürlich insbesondere für die Arbeit, die man ausübt, da sie einen großen Teil unserer Zeit beansprucht.

Sobald man unzufrieden wird und keinen Sinn in seinem Tun sieht ausser dem, sein Geld zu verdienen, man sich ausgebrannt fühlt und in einer Krise steckt oder sogar unterfordert und gelangweilt ist, kündigt sich der Wunsch nach einer Veränderung an. 
Wer nicht nach seinen wahren inneren Gaben und Wünschen lebt, spürt irgendwann instinktiv, dass da etwas anderes auf ihn wartet. Dies kann bewußt erfahren werden ("Endlich will ich das machen, was ich schon immer tun wollte") oder unbewußt eingeleitet werden, indem man  äussere Umstände initiiert, die es einem immer schwerer machen, seine Arbeit wie bisher fortzusetzen. 

Unbewußt heißt in dem Fall, man weiss vom Gefühl her, dass man was ändern sollte,  aber  der Verstand hält einen ab ("Ich kann nichts anderes, ich finde nichts besseres, ich brauche die  Sicherheit und das Geld usw."). Dadurch können von aussen Probleme und Schwierigkeiten auftauchen, die man braucht, um aufzuwachen. Viele benötigen letztere Variante, da sie von allein nicht dem Mut aufbringen, eine Veränderung vorzunehmen, da ihr Ego mit all seinen Ängsten beste Arbeit leistet.

So wie Simitra mir klar gemacht hat, dass erst einige Begebenheiten und der daraus resultierende Burn out bei mir nötig waren, um mich neu zu orientieren.  Und dies kann auch  bedeuten, dass man vielleicht nur ein neues Umfeld benötigt und/oder mehr Zeit, um seiner Bestimmung zu folgen, egal, ob dies nun im privaten oder beruflichen Bereich stattfindet. Um seine inneren Gaben einsetzen zu können und seine Aufgaben zu erfüllen, braucht es also manchmal nur ein neues Umfeld mit anderen Modifikationen, ohne dass gleich die Tätigkeit selbst die  falsche sein muss. 

Neben den o.g. Punkten, die sich bis zu einer starken Depression ausweiten können, treten in der Regel auch körperliche Beschwerden auf. Überprüfe, wann diese auftauchen und  ob sie nicht im Zusammenhang mit deinen Lebensumständen stehen. Wer sich weit  von einer sinnvollen Lebensaufgabe entfernt hat, spürt auch körperliches Unwohlsein, weil das Ego die inneren Wegweiser der Seele übertönt hat. Der Körper sendet dann entsprechende Impulse. 

Spätestens, wenn du dir selbst die klassische Frage "wozu bin ich hier", "welchen Sinn hat mein Leben", "Was möchte ich hinterlassen" und was möchte ich in meinem Leben verwirklichen" nicht positiv beantworten kannst, ist es Zeit zur Selbstver-wirklichung, um was Sinnvolles zu tun. Sobald wir das gefunden haben, was tief in uns verborgen schlummert, was uns nicht nur glücklich macht, sondern Erfüllung  bringt, werden enorme Energien freigesetzt, die Harmonie für Geist, Seele und Körper bringen. Eine dadurch gesteigerte positive Selbstwahrnehmung fördert das Selbstwertgefühl und die Selbstliebe. Ein wesentlicher Schritt zur Selbstverwirklichung ist die Wertschätzung von uns selbst. Dieses "erfüllt sein" ist  das größte Geschenk, was wir uns selber machen können,  da es weit mehr beglückt als "glücklich sein" allein es vermag. Glück ist eine veränderliche Emotion, aber erfüllt sein kann ein konstantes Gefühl sein. 

Hierzu sagt Josefine, mein Schutzengel (aus "Kommuniziere mit Deinem Engel"): 
"Es geht um Eure ureigensten Talente und Begabungen, Eure Leidenschaften und Triebfedern Eurer Seele. Es ist die Sehnsucht eines Jeden, sich ganz und vollends auszuleben, sich zu zeigen, sich mitzuteilen und seine Gaben mit anderen zu teilen. 
Eine gute Übung wäre hier, eine Lebensschau in die Vergangenheit. Es gibt zuhauf Hinweise von uns und anderen Geistwesen, um zu erkennen, wo die Reise hingeht. Eure stärksten Leidenschaften und tiefsten Wünche bleiben solange bestehen, bis Ihr sie zu Euch in die Realtiät holt oder mitnehmt ins nächste Leben. Letzteres ist schade und verlängert nur unnötig Eure Suche. Eure größte Motivation soll es sein, Euch in Eurem ganzen Sein zu zeigen. Zeigt, wer Ihr seid und was Eure Aufgabe ist. Lauschet und hört zu und glaubt an Euch. Ihr habt Talente mitbekommen, die gelebt werden möchten und sollen. Wir bereiten Euch Chancen, um sie zu leben. Manchen erscheint seine Gabe so fremd und unwirklich, dass er sein Leben damit verbringt, diese sich nur im Traum zuzugestehen. Aber wir bitten Euch, traut Euch, seid wer ihr seid. Laßt Euch nicht von anderen und deren Meinung, Forderung und Kritik beirren. Wir sagen Euch, diejenigen unter Euch, die Euch am meisten im Wege stehen, stehen sich selbst im Wege. Sie sind es, die dem Seelenruf nicht folgen aus Angst in ihrer Welt nicht bestehen zu können. Sie opfern ihre Gaben einer falschen Vorstellung vom Leben auf Erden. Ja, die Wege können steinig und hart sein, aber niemals zu hart, als dass nicht ein jedes Menschenkind dort ankommt, wo es ankommen will. Und die, die den vermeintlich schwereren Weg gegangen sind, bereuen keinen einzigen Schritt. Wisset, tausende Engel begleiten Euch, unterstützen Euch und geben Euch Mut und Zuspruch."

Wie erkennt man seine Begabungen?
Talente sind häufig versteckt im Alltäglichen und scheinen für viele so normal, dass sie gar nicht als solche wahrgenommen werden. Das ist wohl auch der Grund, warum viele glauben, nichts besonderes zu können. Begabungen müssen nicht immer spektakulär sein. Wie Josefine sagte, ist in wirklich jedem Menschen ein besonderes Talent vorhanden. Da ist vielleicht Ihre Begabung, mit Farben und Formen umzugehen, ein harmonisches Umfeld zu schaffen, da in dir der Wunsch nach Gestalten wohnt. Dies kann im großen Kreis, aber auch im engeren Kreis Wunderbares hervorbringen. Du magst dieses Talent als normal empfinden, weil es dir leicht fällt, da es angeboren ist. Und vielleicht bist du deshalb noch nie auf die Idee gekommen, es auch beruflich umzusetzen. Wenn du also selbst nur schwer deine eigenen Talente erkennen kannst, dann beobachte dich selbst.

Was macht dir Spaß, was machst du in deiner Freizeit gerne? Gibt es Hobbys? Vielleicht bist du ein guter Redner, verstehst dich auf bestimmte technische Dinge, fühlst dich zu ganz bestimmten Dingen hingezogen. Was erzeugt in dir Hingabe an eine Sache? Vielleicht reist du gerne, um Neues zu entdecken. Bist du ein bewunderter Hobbykoch, der eigentlich nichts lieber täte, als nur kochen? Verbringst du deine Freizeit am liebsten in der Natur? Lebt in dir ein Künsterherz? Liebst du es, dich auf irgend eine Art kreativ auszudrücken? Schlummert ein Schriftsteller in dir oder magst du über Worte etwas vermitteln? Oder bist du  ein guter Motivator für andere? Wie du siehst, gibt es unendlich viele Talente, aus denen auch wunderbare erfüllende und ganz einzigartige und auch erfolgversprechende Berufe hervorgehen können. Wer seine Berufung zum Beruf machen möchte, benötigt die Erkenntnis hierzu und den Mut, entsprechende Schritte einzuleiten. 
Wenn du keine Hobbys zu haben scheinst und es dir schwerfällt zu sehen, wo deine Talente verborgen liegen, dann könntest du auch einmal andere Menschen danach fragen: Was schätzt Du an mir ganz besonders? Was  bewundern andere an mir?  Da uns alle Talente "in die Wiege" gelegt wurden, ist es auch von Wichtigkeit, was man als Kind gerne gemacht hat. Die Dinge, die wir bereits als Kind bevorzugt haben und aus uns selbst heraus getan haben sind kein guter Hinweis.

Ein wichtiger Schritt zur Berufungsfindung ist, tief in uns herauszufinden, was uns glücklich macht. Denn Glück ist der größte Motivator und treibt uns an. Zudem spielt der Typus eine große Rolle. Bist du extro- oder eher introvertiert. Bewegst du dich gerne und viel oder liebst eher die Ruhe und könntest stundenlang an einem Platz sitzen bleiben? Welcher  Typ bist du, was sind  deine ganz persönlichen Grundbedürfnisse? So erst kannst du dein volles Potential ausschöpfen und zeigen, was in dir steckt. 

Simitra: "Alle Menschen wünschen sich im tiefsten Herzen, etwas zu erschaffen, etwas Sinnvolles zu tun, weil es in ihnen angelegt ist. Diese Schöpferkraft und Lebensmotivation trägt er ein Leben lang in sich, wenn er tut, was er immer zu tun begehrt. Er möchte sich selbst verwirklichen und so seinen Beitrag auf Erden leisten. Wer sich für seine Lebensaufgabe mit Hingabe und Liebe  engagiert, erhält alle Kraft von der Quelle, um diese zu erreichen. Es wird ihm an nichts mangeln so er im vollen Urvertrauen zu sich selbst und seiner eigenen Schöpfung ist. Jegliche Form der Unterstützung ist ihm dann gewiss und eine große Freude am Tun begleitet ihn dabei."

Besonders spirituell ausgerichtete Menschen können auf Dauer nicht in einer Egomaschinerie verbleiben. Für die meisten kommt früher oder später der Zeitpunkt, dem Leben den wahren Sinn zu verleihen. Es ist schön zu sehen, dass mit der Bewußtseins-anhebung immer mehr Menschen Mut fassen und ihren innersten Wünschen entsprechend handeln und ihre Bestimmung ausleben. Die Welt beginnt zu  erkennen, dass das bisherige System große Fehler aufweist und zusehr auf egogesteuerten Werten beruht. Dank unzähliger Helfer aus der Geistwelt und begnadeter Seelen, die hier auf Erden inkarnieren, um uns aufzuwecken und  aufzuzeigen, wer wir sind und was uns möglich ist (u.a. auch Indigoseelen), wird dieser Wandel sich fortsetzen.

Wer mehr Klarheit und Einsichten in seinem Leben haben will, kann dies hervorragend während einer Meditation erfahren und dabei zur Ruhe kommen, entspannter und gelassener werden und Kraft sammeln. Meditation ist nachweislich gut fürs Immunsystem und somit hat sie auch eine gesunde Wirkung auf unseren Körper.  Ich höre viele immer sagen, "ich kann nicht meditieren" und mußte feststellen, dass diese Aussage auf dem Glauben beruht, man müßte größeren Aufwand  dafür betreiben und total still im "Kopf" werden. Auch der Satz "ich habe dafür keine Zeit" wird genannt. Dabei kann man einfach zwischendurch während des normalen Alltags für wenige Minuten, selbst wenn es nur eine Minute ist,  mit  sich selbst in Kontakt gehen. 

Für das Meditieren müssen wir uns nicht unbedingt in eine komplizierte Sitzhaltung begeben oder uns hinlegen. Es reicht, wenn wir uns aufrecht auf einen Stuhl setzen oder, kurz für zwischendurch, auch im Stehen unsere volle Aufmerksamkeit auf unseren Atem lenken. Während man sich auf dem Atem konzentriert, ist das Denken abgelenkt und kommt zur Ruhe. Es ist auch okay, wenn Gedanken kommen und gehen. Man kann diese aus einer Beobachterrolle vernehmen, ohne über diese weiter nachzudenken. Bemerken wir, wie wir zu sehr von Gedanken abgelenkt werden, kehren wir immer wieder zu unserem Atem zurück. Wir beobachten das Ein- und Ausströmen der Luft wie auch die Ein- und Ausdehnungen unseres Brustkorbes und Bauches. Es reicht wie gesagt bereits schon eine Minute. 

Unser Leben ist so angefüllt von Anforderungen, Streß und Hektik, dass Stille nur noch wenig vorhanden ist. Es fehlt ein Ort oder Momente, an denen man mal nichts hört. Solange wir jederzeit mit irgendwas beschäftigt sind und unsere Aufmerksamkeit benötigt, solange können wir nicht wirklich erfahren, wie es in uns tief drinnen aussieht. Beständig sind wir äusseren Einflüssen ausgesetzt, ob der Fernseher oder Musik läuft, andere auf uns einreden oder wir belanglose Gespräche führen, lesen, uns bewegen usw.. All dies lenkt letztendlich von uns selber ab. Wir sind Konsumenten geworden von allerlei Dingen, ohne zu bemerken, was wir wirklich brauchen.  Wenn man mal nichts tut, nichts konsumiert, sondern nur dasitzt in totaler Stille wird man mit sich selbst konfrontiert. Versuche es, gehe an deinen Lieblingsort, vielleicht in der Natur, und setze dich der Stille aus und  nehme nur wahr, was in dir passiert. Irgendwann, wenn du die Stille im Aussen auf dich wirken läßt, wirkt sich diese auf dein Inneres aus. Der Verstand wird stiller und die Sprache des  Herzens wird lauter. Das wahre Ich verschafft sich so ganz sanft Gehör und du lernst die Sprache des eigenen Selbst kennen. Dies wird dich automatisch zu deinem Lebenssinn führen. 

Wenn Entscheidungen anstehen und man auf der Suche nach Möglichkeiten ist, um seine Lebensbestimmung zu erfahren bzw. diese umzusetzen, dann solltest du deiner inneren Stimme lauschen. Lasse dich von deinem Bauchgefühl leiten. Umsoweniger du grübelst, umso eher findest du die richtigen Lösungen und Entscheidungen. Ich will nicht sagen, dass du dabei den Kopf ausschalten sollst. Aber der ersten Regung über die Intuition, dem Bauchgefühl, solltest du vertrauen. Hiernach kannst du den Verstand einsetzen, um diese Regung schlussendlich umzusetzen. Das bedeutet den rationalen Gedanken nicht den Vortritt zu lassen. Es führt Sie zu den Begebenheiten, die für deine Weiterentwicklung wichtig sind. Die geistigen Helfer sorgen in dieser Hinsicht immer gut für uns.

Dienstag, 30. Mai 2017




Das spirituelle Ego

Das Ego ist ein großes Thema geworden. Überall werden wir mit dem bösen Ego konfrontiert, welches es gilt, zu überwinden, wenn man denn ein spirituell bewußter Mensch sein will und dementsprechend leben möchte. Für die spirituelle Welt der neueren Zeit scheint  die Überwindung des Egos das vorrangige Ziel zu sein. 

Dabei fällt mir auf, dass sich gerade ein neues spirituelles, arrogantes Ego breit macht, welches gehegt und gepflegt wird. Viele spirituell Arbeitende zeigen uns mit ganz bestimmten Methoden, wie man sein Ego ablegt. Dabei erliegen sie selbst häufig genau dem, dem sie eigentlich entfliehen wollen, nämlich einem Ego in einem neuem Kleid, dem Gewand des spirituell Erwachten.  Plötzlich finden sie sich in "du musst dies und jenes tun oder unterlassen" oder "das ist richtig und das ist falsch" wieder. 

Viele scheinen sich erhoben zu haben über die, die noch mit ihrem materiellen Ego kämpfen und man wird das Gefühl nicht los, dass sie sich als "weiter" und "heiliger" fühlen. Spirituelle Egos erscheinen gerne im Gewand von Heilern, Lehrern und Ratgebern. Da sind die, die Auren lesen, Krankheiten oder Blockaden erkennen, uns von schlechten Energien befreien und vieles mehr und der einfach gestrickte Ego-Mensch schaut staunend und ehrfürchtig zu ihnen auf und läßt sich einweihen, erlösen und heilen. Ich will damit nicht sagen, dass das alles nur im Namen der Egos geschieht, doch manches Mal ist es schwer, die Spreu vom Weizen zu trennen. Denn leider gibt es viele, die sich in ihrer Berufung als spirituell ausgerichteter Mensch verlieren, da sie nicht merken, wie sehr sie eigentlich ihrem Ego aufgesessen sind. Was ja auch nicht verwundert. Schließlich sind wir alle ein Leben lang nach bestimmten Egomustern erzogen worden und sind es gewöhnt, uns zu vergleichen, miteinander zu messen und sind auf Erfolg und Anerkennung getrimmt.  

Einige, die sich berufen fühlen, im spirituellen Bereich tätig zu werden, neigen häufig dazu, sich  immer mehr spirituelle Techniken anzueignen, dazuzulernen, Titel zu erlangen, entweder damit sie nachweislich was anbieten können oder um ihr Selbstwertgefühl zu füttern. Da wird dann nicht eine Ausbildung gemacht, nein, da werden dann zig Seminare, Workshops und Schulungsstätten aufgesucht. Für den spirituell Suchenden mag das ja alles sehr wertvoll und gut sein. Aber unter ihnen befindet sich eine große Anzahl, die sich nur selbst damit beweihräuchern und sich mit noch einer Ausbildung, mit noch mehr angeeignetem Wissen hervortun wollen.

Und die Aussenwirkung ist ja auch beträchtlich, denn wir lassen uns, spirituell hin oder her, davon beeindrucken. Mich schüchtert es immer noch ein, wenn ich auf so mancher Homepage sehe, wie mit mehreren Ausbildungen in noch dazu verschiedenen Bereichen geworben wird und ich fühl mich klein, weil ich nur mit autonom angeeignetem Wissen und Erfahrungen daherkomme. Es typisch für den Egogewöhnten Mensch, sich über nach aussen bescheinigter Leistung zu präsentieren. Kaum jemand, der nicht während seiner spirituellen Reise mal ein Gefühl von Erhabenheit, Stolz oder Auserwähltsein hat. Verständlich, wenn man seine Göttlichkeit in sich entdeckt...dummerweise vergißt der Mensch aber gerne, dass diese Göttlichkeit in jedem und allen steckt. Aber da wir mit unterschiedlichen Talenten und Wissen versehen sind, beginnt der Vergleich und der heimliche Wunsch "was Besonderes" zu sein. Und eh man sich versieht, beginnt damit wieder die Trennung, das urteilen und verurteilen. Ich kann mich da nicht von frei sprechen. Unser Ego macht uns gerne vor beispielsweise sensibler, lieber, toller, weiser, heiliger usw. zu sein. Es benötigt immer wieder bewußter Selbstbeobachtung oder eines äusseren Dämpfers, um dies zu erkennen. 

Es schiessen in den letzten Jahre soviele spirituelle Lehrer, Heiler, Couches, die meist alle mit unzähligen Ausbildungszertifikationen aufwarten, wie Pilze aus dem Boden. Sie wollen alle  einen Platz in der spirituellen Welt  einnehmen und ich werde das Gefühl nicht los, dass sich ein Großteil entweder nur auf einem Selbsterfahrungstrip befindet oder eine neue lukrative Quelle suchen, um selbständig arbeiten und Geld verdienen zu können. Und dabei werden neue Methoden und innovative Techniken ins Leben gerufen, deren Bezeichnungen enorm wichtig und interessant klingen, dass man erstmal große Recherche betreiben muss, um überhaupt herauszufinden, um was es sich da handelt.  

Vielleicht ist es aber auch ein natürlicher Prozess eines spirituell Suchenden auf seinem Weg des Erwachens in die Falle des spirituellen Egos zu tappen, um dieser dann irgendwann geläutert entkommen zu können. Denn umso tiefer der Mensch sich mit seinem Höheren Selbst bewußt verbindet und seiner wahren Natur immer näher kommt, umso weniger wird das Ego noch gebraucht. Aber dieser Abnabelungsprozess spürt das Ego sehr. Und wie reagiert es? Es beginnt sich zu wehren, da es sich keinesfalls aufzulösen gedenkt, jedenfalls nicht kampflos. Es wird sich mit aller Kraft  wieder und wieder melden und nach vorne drängen und uns klarmachen, dass es doch ohne Ego nicht geht und langsam wird das spirituelle Ego geboren und das ist noch cleverer als das alte Ego, denn es ist sehr verführerisch, weil es viel subtiler als das profane weltliche Ego  daherkommt. Es schleicht sich kaum merklich ein, will sich präsentieren und in der spirituellen Szene eine bedeutende Rolle spielen. Der spirituelle Mensch will sich beweisen und zeigen, wie spirituell er ist. Und schon haben wir noch mehr Trennung geschaffen. Das Ego ist das Einzige, das uns vom Einssein trennt, vom wahrem Selbst. 

Ich bin aber zuversichtlich, dass die, die ihrer echten Berufung folgen, egal ob auf spirituellem oder anderem Gebiet, ihrem Ego weniger Chancen bieten, sich übermässig aufzublähen, da der Seelenruf erhört wird. Und  die, die wirklich den Weg der Überwindung des Egos gehen wollen, werden mit genügend Geduld und Achtsamkeit sicherlich solche Fallstricke auf ihrem Weg erkennen und letztendlich wieder entkommen können. Wenn die typischen gewohnten Stützen wegfallen, die Illusion des Egos sich löst, dann erwartet uns das wahre Potenzial des Göttlichen und das kennt keine Grenzen, alles wird plötzlich möglich und das kann uns sehr verunsichern und Angst machen. Diese Angst gilt es auszuhalten, um eine Freiheit zu erfahren, die uns bislang unvorstellbar schien und uns ein Leben ohne Angst möglich macht. 

Hierzu sagte Osho einmal Folgendes:
Der Verstand (Das Ego) ist so schlau, dass er sich manchmal im Gewand seines genauen Gegenteils verbirgt. Von der Völlerei kann er in die Askese gehen; vom Materialisten kann er zum Spiritualisten werden; von einem, der in der Welt lebt, kann er zu einem Jenseitsfanatiker werden. Aber der Verstand ist der Verstand. Ob du für die Welt bist oder gegen die Welt, bleibst du in seinem Käfig eingeschlossen.

Ich glaube, um unserem Ego nicht soviel Spielraum zu geben, ist ein Leben aus dem Herzen heraus immer noch der einfachste Weg, auch wenn wir uns das einfachste meist recht schwierig machen können. Unser Verstand versucht stets alles zu beurteilen, er will immer für oder gegen etwas sein, sucht Erklärungen und kann nichts einfach so hin- oder annehmen. Er impft beständig ein Hin- und Herr in unseren Kopf und fordert Entscheidungen. 

Sein Ego kann man m.E. nicht wirklich ablegen oder gar sterben lassen, wie so oft beschrieben und empfohlen wird. Sicherlich wird es mal mehr oder weniger in Erscheinung treten und umso weiter man in seinem spirituellen Wachstum ist wird es nur wenig bis gar nicht mehr beeinflussen können. Simitra, mein Hohes Selbst sagt, dass es auch gar nicht um das Eliminieren des Egos geht, sondern um dessen Überwindung. Der Mensch lebt in einer dualen Welt, in der das Ego gebraucht wird. Allenfalls wirklich Erleuchtete, wie z.B. ein Guru, der sich aus dem weltlichen Geschehen zurückgezogen hat und seine Erfüllung im Dasein für Gott und seine Jüngerschaft lebt, schaffen das Ablegen ihres Egos, da sie in dauerhafter Verbindung mit ihrer höchsten Instanz in sich sind. 





Freitag, 12. Mai 2017


Engel - ihre Farben und Aufgaben

Engel und Farben sind untrennbar miteinander verbunden. Sie wirken über die verschiedenfarbige Lichtenergien und hüllen unsere Aura in wunderschönes Licht. Anhand der Farben in der Aura kann man den Gesamtzustand eines Menschen erkennen. 

Engel werden bestimmten Farben zugeordnet. In der Literatur findet man verschiedene Angaben hierüber. Ein Autor beschreibt die Engelstrahlen von Michael als rot, der nächste als blau. Solche unterschiedlichen Beschreibungen sind wohl auf die jeweiligen individuellen Wahrnehmungen zurückzuführen, auf religiöse Hintergründe oder Meinungen, insofern folgt die nachfolgende Auswahl der Farben ganz nach meinem Empfinden und mit dem Segen von Josefine (meinem Schutzengel).

Josefine: "Wir Engel erscheinen immer in der Farbe, die zur jeweiligen Zeit- und Energiequalität des Menschen passt und benötigt wird und/oder bei bewußter Wahrnehmung seinen Vorstellungen entspricht. Ob diese geprägt ist durch farbliche Vorlieben oder Beeinflussungen von aussen, spielt keine Rolle. Habt also keine Sorge, wenn Ihr Eure Erzengel oder Engel bittet, Euch in einen Lichtkegel einer nicht zur Situation passenden Farbe zu umhüllen, es wird Euch immer die richtige helfende und schützende Lichtenergie gesandt." Die Lichtfarben der Erzengel sind Euch überliefert worden und sie passen zu Euren allgemein bekannten spirituellen Farbinterpretationen, welche auch ihre Gültigkeit besitzen".

Jeder Erzengel hat seinen individuellen und ganz bestimmten Aufgabenbereich. Für die Erfüllung ihrer Aufgaben werden sie von den anderen Engeln des Lichtes unterstützt. Sie wirken im göttlichen Auftrag als Boten, um uns Menschen bei der Erfüllung des göttlichen Planes zu helfen. Je nach Religion werden neben den aufgeführten Erzengel noch andere benannt. Ich habe mich auf die im esoterischen Bereich meistgenannten beschränkt.



Erzengel Michael
Der Erzengel Michael bringt seine Energie mit einem blauen Lichtstrahl. Er gibt uns Kraft in schweren Zeiten und begleitet uns auch auf schwierigen Wegen. Er beschützt dich, gibt dir Mut und Kraft bei allem was du brauchst. Die Bänder der Vergangenheit trennt er von dir, um altes loszulassen, und unbeschwert neu anzufangen. 

Erzengel Gabriel
Der Erzengel Gabriel sorgt mit seinem weißen/rosa Lichtstrahl für Reinheit, Klarheit, Neubeginn und Auferstehung (Empfängnis, Schwangerschaft,Geburt,Tod). Das Verborgene bringt er ans Licht, er hilft auch deine Visionen und Träume zu verstehen und Trost zu erhalten.

Erzengel Raphael 
Steht mit seinem grünen Lichtstrahl für Heilung auf allen Ebenen und in allen Bereichen. Er spendet  Trost, schließt äußere und innere Wunden. Raphaels Energie ist weich, umhüllend, heilend, klärend, reinigend, aufbauend, erneuernd. So ist er zuständig für Regeneration und Heilung für Körper, Geist und Seele.

Erzengel Uriel  
Hilft uns Menschen mit seinem roten, gelben und weißen  Licht. Er steht uns bei, damit wir uns erden. Das rote Licht bringt Stabilität, Stärke, Tatkraft, mit dem gelben Licht kommt Lebensfreude und es stärkt bei Müdigkeit, Lustlosigkeit und fehlendem Selbstvertrauen. Er verbindet mit dem weißen Licht den Menschen mit dem göttlichen Licht, er ist ein Engel der Wahrheit und der Erleuchtung.

Erzengel Zadkiel 
Unterstützt uns mit seinem stark transformierenden violetten Lichtstrahl negative Energien an Körper, Geist oder Seele in positive Lebensenergien umzuwandeln. Seine violette Flamme erlöst uns von Schattenanteilen, Ballast und selbstauferlegten Begrenzungen, um tiefer in die Spiritualität einzutauchen. Das violette Licht schwingt sehr hoch und hebt die eigene Schwingung an. 

Erzengel Jophiel 
Erhellt und erleuchtet mit seinem goldgelben Lichtstrahl. Er ist der Engel der Erleuchtung, Weisheit und Beständigkeit. Er gibt Halt für Suchende mit irdischen Problemen, die einer Lösung bedarfen. Er hilft dir die Schattenseiten zu erkennen, und sie in das Licht zu stellen damit sie heilen können.

Erzengel Chamuel
Hilft dir mit einem Lichtstrahl aus rosa bis rubinrot, wenn du Ängste hast, oder Probleme mit anderen Menschen und hilft dir Blockaden zu lösen und Lebensfreude zu steigern. Er verbindet dich mit deinem Herzen damit du Liebe fühlen kannst. Die Liebe überwindet alle Verletzungen, Trennung, Wut und Streit.


(entnommen aus meinem Buch: Lichtkörpersymptome erkennen und heilen)




Freitag, 5. Mai 2017




Es gibt sieben Seelenrollen.  Diese  werden z.T. mit unterschiedlichen Namen versehen, dabei sind diese nicht wörtlich zu nehmen, sie sind Bezeichnungen der Seelenenergien zum leichteren Auseinanderhalten und ich verwende hier die Namen, welche  von Varda Hasselmann und Frank Schmolke verwendet wurden, die erstmals über die  7 Rollen berichteten, welche ihnen in einem Channeling durchgegeben wurden. Die Seelenrolle hat nichts mit einem Beruf oder einer konkreten Position im Leben zu tun. Der Name einer Rolle versucht in einem Wort zu beschreiben, was die Seele in erster Linie ist, das kann sich aber auf vielerlei Arten zeigen, wie man bei der Beschreibung der einzelnen Rollen sehen wird.

Obwohl die Seele nur eine einzige Rolle haben kann, gibt es zusätzliche Enflüsse durch die Rollenzusammensetzung der Seelenfamilie.  So ist ein jeder in der Regel noch mindestens durch eine weitere Rolle energetisiert, meist sind es eher noch 2 Seelenrollen. Wir erfahren also unseren Archetypen nicht in reiner Form, sondern in vermischten Mustern, was es schwer macht, seine Seelenrolle zu erkennen. Darum ist es wichtig, sehr ehrlich mit sich zu sein und sich nicht darin zu verlieren, wer man sein möchte. Denn es ist wichtig, dass wir nicht mit unserem wertenden Verstand versuchen herauszufinden, welcher Seelenrolle wir angehören. Alle Archetypen sind qualitativ vollkommen gleichwertig. Die Zusammensetzung der Seelenfamilien sollte man sich so vorstellen, dass die jeweiligen Rollen sich untereinander ergänzen und voneinander lernen. Sie sind immer aus Seelenrollen zusammengesetzt, die zueinander passen. Als Beispiel: Der Heiler braucht den Priester, weil sie sich ergänzen, während der Priester nicht viel mit einem König anfangen könnte, weil hier die Matrix nicht die passende Resonanz enthält. 

Für den Lernprozess einer Seele sind also die energetischen Eigenschaften einer oder zwei Geschwisterrollen mit integriert, um Wachstum und Entwicklung auf bestmögliche Weise zu erlangen. Darum wirst du dich beim Lesen der Beschreibungen sicherlich bei mindestens 2 oder auch 3 Seelenrollen ein wenig wiederfinden. Schaue in dein Herz, seien ehrlich zu dir selbst beim Finden deiner Seelenrolle, dann wird sich sicher eine Rolle als am ausgeprägtesten erweisen. Oft ist allein schon die Grundangst und der Weg der Seele einer jeden einzelnen Seelenrolle ein starkes Indiz für die Zugehörigkeit. 

Der Heiler  (Prinzip: dienen, helfen, unterstützen)
Weg der Berührung im Minus: Symbiose,  im Plus: Innigkeit
Selbstverleugnung aus Angst vor Unzulänglichkeit, - unterwürfig, +bescheiden
Diese Seelenrolle ist die häufigste. Hier finden wir Menschen mit der Tendenz, eher im Hintergrund zu wirken. Der Heiler zeigt ein herabgesetztes Selbstwertgefühl, deshalb erfüllt er seine wichtigen Aufgaben ohne besondere Beachtung anderer, für ihn bedeutet Erfolg im äußeren Sinne wenig. Die innere Befriedigung  ist ihm in der Regel Lohn genug. Nur so glaubt er, seine Rolle gut ausfüllen zu können. Seelen mit der Rolle des Heilers haben das Bedürfnis, menschenfreundlich, fürsorglich, hilfsbereit und dienend zu sein. Sie sind die „guten Geister“, die man an vielen Stellen im täglichen Leben trifft. Sie sind meist bescheiden und mitfühlend. Er hat beständige Angst vor Unzulänglichkeiten, nicht zu genügen oder nicht gut genug zu sein. In diesem Fall hat ein Heiler ein bescheidenes Auftreten. Er bemüht sich um Perfektion, um mehr geliebt zu werden. 
Man findet daher Heiler häufig in helfenden Berufen wie Ärzte, Heiler, Heilpraktiker, Krankenschwestern oder Pfleger, Haushaltshilfen, Kellner usw.. Ein Heiler fühlt sich in untergeordneteren Berufen meist recht wohl, aber er ist auch in leitenden Positionen anzufinden, z.B. in der Politik, im spirituellen Bereich, im Gesundheitswesen oder anderen wichtigen Bereichen für das Gemeinwohl, um ihren inneren Auftrag des Dienens zum Wohle aller ausüben zu können. Die Rolle des Heilers/Helfers ist eine der häufigsten Seelenrollen.
Diese Seele muss sich in Acht nehmen, nicht das falsche Selbst, das Ego, zu sehr zu leben. Dies bedeutet, dass sie sich dann so verhalten, wie es von ihnen verlangt wird. Unfreiheit, Knechtschaft, Hörigkeit, sich als Opfer sehen, sind dann das Resultat. Sie glauben dann, keine andere Wahl zu haben, als für andere zu schuften und sich aufzuopfern, ohne dafür einen Dank, ein Lob oder Anerkennung erwarten zu können. Nicht das unterwürfige Dienen mit falscher Selbstlosigkeit, sondern das Dienen in Demut und Liebe ist es, was dem Heiler Erfüllung bringt. 

Der Künstler (Prinzip: gestalten, erschaffen)
Weg des Wissens im Minus: Wissensgier, im plus: Gewissheit
Selbstsabotage aus Angst vor Lebendigkeit, - selbstzerstörend, +aufopfernd
Diese Seele will Neues und Originelles schaffen, um eine Sinnhaftigkeit in seinem Sein zu sehen. Es ist immer das Neue, das er anstrebt. Er möchte der Nachwelt etwas Einzigartiges hinterlassen. Der Künstler kann in vielen Bereichen seine Existenz zum Ausdruck bringen. Sie erfreut sich aber nur kurz an dem von ihr Gestalteten, voller Unruhe sucht sie neue Möglichkeiten des Aufbaus von Neuem mit dem Wunsch nach dem Besonderen, nach Einzigartigkeit. 
Künsterseelen haben ein natürliches Talent für Kreativität,Vorstellungskraft und Erfindungsgeist in jeder Form. Sie sind häufig Schöngeister, ideenreich,  ausdrucksstark in Form und Farbe. Sie sind vielseitig und man findet sie in vielen Berufen, wie: Künstler, Erfinder, Musiker, Designer, Schauspieler, Schriftsteller, Ärzte, Architekten, Friseure, Mechaniker, Techniker, Elektriker, Tischler, Schneider, Maurer, also in allen gestalterischen und handwerklichen Bereichen. Sie kreieren  neue philosophische Denkmodelle oder erfinden neue Techniken etc., Kreativität hat viele Gesichter. Wenn sie ihre kreative Ader nicht im Beruf ausleben können, werden sie es in ihrer Freizeit umsetzen und ein entsprechendes Hobby pflegen. Begnadete Heimwerker, Hobbymaler, Laienspieler und begeisterte Autobastler sind oft Künstlerseelen.
Künster sind neugierig, müssen alles ergründen, sind skeptisch und geben sich  nicht mit Oberlächlichkeiten zufrieden. Häufig eher schüchtern wollen sie meist keine Aufmerksamkeit für sich, sondern für ihre Werke und Taten. Typisches Beispiel sind Maler, die zu Lebzeiten nichts verkauft haben, weil sie kein Talent für Selbstvermarktung haben.
Geregelte Arbeitszeiten, Routineaufgaben und Duchschnittsleben langweilen  sie. Eine Künsterseele muss aufpassen, nicht die Bodenhaftung zu verlieren und sich in Fantasiewelten zu verlieren. Das ist dann eine Form von Täuschung oder auch Selbsttäuschung. Junge Künstlerseelen suchen noch den weltlichen Erfolg, während die  alte Künstlerseele ihren eigen Weg der Kreativität versucht zu leben und sich zu perfektionieren. Ihre Werke sind oft spirituell oder philosophisch geprägt.

Der Krieger (Prinzip: kämpfen, überzeugen)
Weg der Kraft im Minus: Kraftmeierei, im Plus: Potenz 
Märtyrertum aus Angst vor Wertlosigkeit, -selbst bestrafend, + selbstlos
Krieger  wollen beschützen durch Kampf, sie verkörpern Kraft, Mut und Entschlossenheit. Sie genießen  den körperlichen Einsatz und lieben Bewegung.  Dem Körper gilt ihr Hauptaugenmerk. Sie lieben es, sich physisch zu verausgaben. Egal, ob dies durch Leistungssport geschieht oder im Beruf z.B. bei Militär, Polizei, als Sportlehrer oder Trainer, als Richter oder Anwalt usw.  Sie lieben den Wettbewerb und verlieren ungern. Man findet auch begeisterte Spieler von Aktion Games unter ihnen. Für Krieger ist auch Sexualität ein Spiel, in dem es um Eroberung geht, wie sonst auch in ihrem Leben. Ziele müssen erreicht werden, eher gibt es keine Ruhe. Sie übernehmen gern die Verantwortung und das Kommando. Sie wissen, was sie wollen und wie sie es bekommen. Als Chef neigen sie dazu, jedem seinen Platz zuzuweisen und sie üben auch, wenn es sein muss, Druck aus.  Schwäche und Unzulänglichkeiten können sie nicht akzeptieren, am wenigsten bei sich selbst. Am liebsten machen sie eh alles selbst, dann wirds in ihren Augen auch richtig gemacht.  Das kann dann schon mal zur Selbstüberforderung führen. 
In seiner Angst vor Wertlosigkeit wird er zum Märtyrer. Er gefällt sich darin, keine Ansprüche für sich selbst zu stellen und immer für andere da zu sein, damit er ihnen den Vorwurf machen kann, dass sie ihn ausnutzen.
Sie können nicht lügen und sind die geborenen Verteidiger von Recht und Ordnung. Sie sind nicht die größten Diplomaten. Sie sind aber loyal, gehorsam und verteidigen die, die zu ihnen gehören und setzen sich aktiv für die Belange anderer ein.
Eine Kriegerseele muss aufpassen, nicht rücksichtslos zu agieren und ihre Ziele mit Gewalt, Druck, Einschüchterung oder Unterdrückung  erreichen zu wollen, da ihm schnell jedes Mittel recht ist, um zu siegen. Reife Krieger suchen ihre Aufgaben in Bereichen mit sinnvollen Zielen. Sie kämpfen nicht mehr gegen etwas, sondern für etwas, z. B.  wie Umweltschutz, Tierschutz etc., denn das, was die Kriegerseele glücklich macht und zur Erfüllung bringt, ist das rechte Ziel.

Der Gelehrte (lernen – lehren)
Weg der Form im Minus: Pedanterie, im Plus:  Angemessenheit 
Starrsinn aus Angst vor Unberechenbarkeit, - verbissen, + entschlossen
Er will sich Wissen aneignen, um wiederum dieses weiterzugeben. Es ist für ihn wichtig und sinnvoll, sich ein bestimmtes Wissensgebiet, Lern- oder Lehrfach zu wählen, und sich zu spezialisieren. Er glaubt tief im inneren, nie genug zu wissen. Die Gelehrtenseele möchte gehört und geachtet werden. Er benötigt Zeiten des Rückzugs zur Selbstbesinnung. Gelehrte lieben Bücher und lernen am liebsten durch Lesen. 
Egal in welcher Position, als Lehrer, Schüler-Student, Ratgeber,  Philosoph, Bibliothekar, Verleger, Autor, er hat immer irgendwie mit Büchern zu tun. Als Wissenschaftler, Historiker, oder Forscher kann er auch schon mal mit einem Künstler verwechselt werden, der ja auch allem auf den Grund gehen und nachforschen muss. Gelehrte haben ein neutrales Wesen, Ihre Gefühle, die sie durchaus tief empfinden, verbergen sie gern, bis sie eine Situation für sich selbst durchdacht und eingeordnet haben. Sie sind die Denker und nicht die Menschen der Tat. Sie interessieren sich für vieles, beobachten gut, saugen Informationen auf, sie kennen alle Zahlen, Daten und Fakten zu einem Thema. Der Gelehrte ist eher schüchtern und zurückhaltend. Er liebt den möglichen "Rummel" um seine Person nicht. Er ist in ausgeprägter Form der Nerd, Freak und Aussenseiter.  Er wird als Langweiler, Fachidiot, Sonderling, Streber bezeichnet, wenn er sich zu sehr in seine Studien vergräbt.
Grundangst ist hier die Angst vor Veränderung im Sinne von Angst vor dem Unbekannten. Diese Angst macht ihn starrsinnig. Nicht zu wissen, was passiert, erschreckt ihn.  Der Gelehrte muss aufpassen, nicht in Theorien hängen zu bleiben, die in der Praxis keinen Wert haben, da sie nicht realtistisch und umsetzbar sind.
Wenn er erkennt, dass seine Rolle wichtig ist für den Fortbestand der Menschheit als geistig Wissender  wird er seine Scheu überwinden und  zum Experten, zu einer Autorität auf seinem Gebiet.

Der Weise (mitteilen, ausdrücken)
Weg der Sehnsucht im Minus: Sorge, im Plus: Geborgenheit 
Gier aus Angst vor Mangel, -unersättlich, + selbstzufrieden
Weisenseelen haben das Bedürfnis sich mitzuteilen, sie sind witzig, eloquent, unterhaltsam, verfügen über alltagstaugliche Weisheiten. Er braucht Resonanz und mag nicht ignoriert werden. Sie sind perfekte Selbstdarsteller, brillante Alleinunterhalter, Schauspieler  und Redner mit Überzeugungskraft. Sie können die Massen mitreißen,  sie haben dabei Tiefgang. So ist der Weise bestens geeignet, Wahrheiten, die wohlmöglich auch mal unangenehm sind, zu „verkaufen“. 
Sein Wesen blüht in der Kommunikation, braucht das Echo. Diese Seele möchte von den Erfahrungen anderer lernen. Er ist weise, weil er weiß, dass Wissen nicht alles ist, weil er vieles, was der Gelehrte ernst nehmen muß, nicht ernst nehmen kann, da er auf Wissen allein nicht angewiesen ist. Er ist von dem Drang besessen, zu verstehen und hinter die Dinge zu blicken.  Er sucht nach Erkenntnis auf eine Art, die anderen Seelenrollen nicht leicht zugänglich ist. Der Weise ist interessiert daran, zu überprüfen und zu erkunden. Der Weise hat durch seine Erfahrung einen großen Überblick. Er sieht einfach mehr als andere und es ist ihm ein Herzenswunsch, Kontakt mit seinen inneren Stimmen herzustellen oder mit Ausdrucksformen von Liebe, die er im Kontakt mit anderen Seelen spürt.
Seine Hauptangst ist die Angst vor Mangel, z.B. Mangel an Beachtung.  Hier wird er alles versuchen, um zu beeindrucken und wird selbstgefällig, redselig und neigt zur Übertreibung. Er entwickelt Gier nach mehr Lebendigkeit, mehr Glück, mehr Erfolg, mehr Geld, mehr Aufmerksamkeit,  mehr Liebe, mehr Verzeihen, mehr Rechte, mehr Gesundheit etc. 
Eine Weisenseele, die sich nicht von ihrer Angst leiten läßt ist in der Lage, ihren Beitrag zum großen Ganzen zu leisten. Sie  kann  gut zuhören,  zusammenfaßen und gut ausdrücken, was sie tief innen verstanden hat. Eine alte entspannte Weisen-Seele kann Meisterschaft erlangen.

Der Priester (trösten)
Weg der Stille im Minus: Sprachlosigkeit, im Plus: Schweigen 
Hochmut aus Angst vor verletzt werden, - selbstgefällig, + stolz
Die Priesterseele  möchte beratend helfen, indem sie Klarheit vermittelt und aufklärt. Sie  lebt nach Idealen, die nicht im Realen greifbar sind, aber im Empfinden und Glauben und hält ihre Ideale für die einzig wahren oder erstrebenswerten, egal, ob es um Umweltschutz, die Gesundheit, Fitness, das Gemeinwohl oder anderes geht. Begriffe wie Fitness- oder Gesundheitspabst sind wohl nicht umsonst entstanden.
Der Priester dient diesen höheren Idealen, von denen er überzeugt ist, dass es die einzig wahren sind und zeigt dies im trösten, aufrichten, bemitleiden und raten. Und genau das ist auch das Problem dieser Seelenessenz, denn er verachtet jene, die seine Ideale nicht teilen wollen. Er ist auch streng sich selbst gegenüber. Toleranz ist, was er lernen muss. Das Verhältnis des Priesters zur Religion ist immer ein wenig ungewöhnlich, aber häufiger als andere Essenzen wählt er sich einen Beruf, der priesterliche Funktionen beinhaltet.Priester findet man aber auch in vielen „weltlichen“ Funktionen. Sie können Schamanen, Mönche oder Sozialarbeiter sein, aber auch Politiker, Psychologen oder leidenschaftliche Sänger mit politischer oder weltverbesserlichen Aussagen sein. Sie neigen zum Urteilen. Der Prieser sollte besonders auf seine Erdung achten, denn er wird sonst leicht zum Fanatiker auf allen Gebieten.
Seine größte Angst ist, dass es jemand in seiner Nähe geben könnte, der fähiger ist als er und seine Ideale in Frage stellt. Daher entwickelt er Hochmut, Selbstgerechtigkeit, um sich zu schützen. Das gibt ihm Sicherheit seiner Einzigartigkeit,die er braucht, um seine Einsamkeit nicht spüren zu müssen.
Erst, wenn er anstatt mitzuleiden  wahre  Barmherzigkeit lebt und erkennt, dass dadurch Leid gemindert und aufgehoben wird, ist Wachstum für seine Seele und andere möglich. Viele Gurus und spirituelle Lehrer sind alte Priester.

Der König (führen, motivieren)
Weg der Suche im Minus: Unrast, im Plus:  Antrieb 
Ungeduld aus Angst vor Versäumnis, - unduldsam, + waghalsig
Die Königsseele hat eine imposante beeindruckende Ausstrahlung. Eine solche Seele wird nicht übersehen, ob sie es will oder nicht.  Er muss nichts tun, um beachtet zu werden. Ganz natürlich zieht er Menschen an, da er bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, er ist kraftvoll, autonom und zielorientiert.   Er braucht gute Freunde und wird sie deshalb auch in jedem Leben haben.  Herrscher delegieren gekonnt, geben so auch begrenzt Macht ab und wirken durch ihr Vorbild als Ansporn für andere, die gleichen Qualitäten zu entwickeln. Sie  können Menschen unter sich sammeln und zu gemeinsamer Anstrengung motivieren, für die Sache, um die es geht. Ein Herrscher ist derjenige, der Dinge bewegt, nach vorn bringt und sagt, wo’s lang geht, ein Macher, der die Initiative ergreift, eine Führungspersönlichkeit. Ein Herrscher wird aber immer eine für ihn „angemessene“ Position suchen und er bekommt sie auch ohne Schwierigkeit, durch seine Souveränität und seine Qualitäten, zu führen, zu leiten, zu regeln und zu bestimmen. Als "Idealtyp" eines Königs kann er somit ein wahrer Liebender der Menschheit, der Natur, des Universums sein, der mit seiner Kraft alles zum Guten wendet und in diesem Sinne heilt. Diese Seelenessenz gehört zu den seltenen, da wenige Verantwortung für so selbstverständlich halten wie er.
Sollte der König jedoch Angst bekommen um seine Herrschaft oder seinen Führungsanspruch, dann gerät er leicht in Versuchung, Autorität in Tyrannei umzuwandem. Sein Verhalten ist dann despotisch, autoritär, herrisch und zwingend im Gegensatz zu leitend. Diese Ängste treiben ihn auch in eine Hin- und Hergerissensein zwischen Entscheidungsfreude- und Entscheidungslähmung. Königsseelen werden sich in allen Berufen und Funktionen manifestieren, die stets in welcher Funktion auch immer Verantwortung, Macht, Vorbild, und Einfluß erforderlich machen. Sie finden Erfüllung, wenn sie mutig Verantwortung übernehmen und angemessen und situationsbedingt im Namen und zum Wohle aller delegieren, handeln und entscheiden.